Pädagogische Leitgedanken und Ziele
1. Unser Bild vom Kind
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz formuliert unseren Auftrag, die Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Dazu benötigen sie in besonderem Maße unsere Hilfe, Unterstützung und Zuwendung.
Die Kinder in unserer Einrichtung haben das Recht:
2. Die Rolle der PädagogInnen
Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit einer individuellen Entwicklungsgeschichte. Es ist der Akteur seines eigenen Handelns. In diesem Prozess sehen wir uns als UnterstützerIn und BegleiterIn des Kindes.
Wir sind Beobachterin des Kindes, um dessen Bedürfnisse und Möglichkeiten einschätzen zu können. Für uns ist es wichtig die Stärken und Schwächen des Kindes zu kennen und den Kindern als verlässliche Bezugs und Betreuungsperson zur Seite zu stehen.
Wir sind keine AnimateurInnen ,die die Kinder ständig beschäftigen, sondern wir möchten für Kinder eine Identifikations- und Integrationsfigur sein.
Wir verstehen uns als Initiatorin und Planerin des Gruppenprozesses und stellen unsere Kompetenz und Erfahrung zur Verfügung.
Eine tragfähige positive Beziehung zum Kind ist Voraussetzung dafür, die Entwicklung des Kindes dahingehend zu beeinflussen, dass es sich selbstbewusst und aktiv seine Umwelt aneignet.
Die Beziehung zwischen uns als PädagogInnen und den Kindern ist geprägt durch das Zulassen von Emotionen, Nähe und Distanz. Auch sollen die Kinder ihre Bezugspersonen als authentische Persönlichkeiten wahrnehmen können, die sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind. Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst und wissen, dass unsere Handlungsweisen für Kinder Modellcharakter haben.
Die Autorität begründet sich nicht allein durch die Ausübung von Leitungsfunktion. Wir meinen, dass die Persönlichkeit der PädagogInnen, deren Kompetenz und Erfahrung eine entscheidende Rolle spielen bei der Aufnahme von Beziehungen zu Kindern und Eltern.
3. "Akzeptanz von Anderssein"
Das Kind als Akteur seiner Entwicklung zu begreifen und den individuellen Lernrhythmus des Kindes zu erkennen und zu unterstützen, ist eine Grundlage unseres pädagogischen Verständnisses und gilt für die Arbeit mit behinderten als auch nicht-behinderten Kindern.
"Was kann das Kind" ist der Leitgedanke des pädagogischen Handelns und steht somit einem defizitorientierten Denkansatz entgegen. Nicht der Ausgleich von Mängeln bestimmt das Handeln, sondern die Unterstützung der Fertigkeiten und Fähigkeiten des Kindes sind zu stärken. Nicht das Lebensalter des Kindes entscheidet darüber, was und wie es lernt, sondern sein Entwicklungsalter, seine kulturellen und persönlichen Erfahrungen, kurz seine Biographie und seine persönliche Identität.
Mischgruppen, in denen Kinder gemeinsam spielen und lernen, geben insbesondere auch Kindern mit besonderem Förderbedarf die Möglichkeit, adäquate Spielpartner zu finden und auch Hilfestellungen, die nicht immer von Erwachsenen kommen müssen, sondern von Kindern, die bereits bestimmte Kompetenzen erworben haben.
Im Miteinander werden andere Sichtweisen eingenommen, die unterschiedlichsten Kompetenzen und Fähigkeiten anderer zu bewerten. Wie wir diese Unterschiede wahrnehmen und sie zum Ausgangspunkt ihres Handelns machen, ist für die Entwicklung eines solchen Verständnisses unter den Kindern von hoher Bedeutung. Integration bezieht sich in diesem Sinne nicht ausschließlich auf die Eingliederung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder in die soziale Gemeinschaft, sondern auf die grundsätzliche Akzeptanz von "Anderssein".
| Die vielfältigen Erfahrungen aus unterschiedlichen Lebensbereichen und Kulturkreisen bieten den Kindern die Chance, ein weites Spektrum von Verhaltensweisen und Gewohnheiten kennen zulernen und ihre Neugier zu wecken. "Anders sein" wird als Bereicherung und nicht als Bedrohung empfunden. | ![]() |
Kinder reagieren in dieser Hinsicht zumeist unbefangener als Erwachsene. In diesem Spannungsfeld zwischen Annäherung an das Unbekannte und dessen Ablehnung muss sich auch der Erwachsene in einem ständigen Prozess des Reflektierens seiner eigenen Sichtweisen und "Vor-Urteile" befinden, um mit seinem Verhalten ein glaubhaftes Vorbild zu sein.
Nicht Anpassung an eine Norm und Gleichmacherei ist das Ziel einer integrativen Erziehung. Individuelle Entfaltungsmöglichkeiten, gleiche Rechte, die Achtung und Anerkennung des Anderen und die Verhinderung von Benachteiligung und Ausschluss von Kindern in Lebens- und Entwicklungszusammenhängen ist das Ziel unserer pädagogischen Arbeit.
Die Umsetzung dieses hohen Anspruchs kann nur dann gelingen, wenn der Träger entsprechende Ressourcen bereitstellt. Behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder haben nach dem KJHG einen Rechtsanspruch auf entsprechende Leistungen, wenn eine bestimmte Förderung als geeignet und notwendig festgestellt ist.
4. + 5. Gestaltung von Innen- und Außenräumen
Unsere pädagogische Arbeit soll sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Sie sollen allseitige Sinneserfahrungen machen und motorisch agieren können. Kinder brauchen die Möglichkeit, ihre Handlungsspielräume zu erweitern und auf "Entdeckungsreise" zu gehen. Dieses ist sowohl in den Innen- als auch Außenräumen unserer Kita möglich. Für Kinder ist die ganzheitliche Sinneserfahrung wichtig, um ihre Persönlichkeit entwickeln zu können und eigenständig und handlungskompetent zu werden. Die Entwicklung der intellektuellen Fähigkeiten geht stark mit der Möglichkeit einher, motorische und perzeptuelle Erfahrungen (Sinneserfahrungen) im umfassenden Maße zu machen.
4. Das Außengelände
Von jedem Gruppenraum gelangt man auf das Außengelände, das in verschiedene Spielbereiche und Nischen unterteilt ist und vielfältige Spielmöglichkeiten bietet.
| Vor jedem Gruppenraum befinden sich Sandkisten. Entlang des Zaunes ist das Außengelände mit dichten Buschreihen und größeren Bäumen bewachsen. Es ist möglich, innerhalb der Buschreihen, die das Außengelände fast ganz umschließen, versteckt auf Trampelpfaden das Gelände zu umrunden. | ![]() |
Die Kinder bauen sich dort Höhlen und "Wohnungen", wobei große herumliegende Baumstümpfe und Baumscheiben als Tische und Sitzgelegenheiten einbezogen werden. Eine Wasserpumpe mit Matschtischen ist ein beliebtes Spiel- und Experimentierfeld, sowohl für die Vorschul- als auch für die Hortkinder.
| Aufgrund des vielfältigen Gehölzes lassen sich gut Käfer, Schnecken und Raupen beobachten. |
Das Gelände ist so angelegt, das es unterschiedlichen Untergrund bietet. Gepflasterter Untergrund eignet sich zum Dreirad- und Rollerfahren, zum Seilspringen und Rollerskaten, zum Rennen und Toben.
![]() |
Zwei auf dem Gelände befindliche Hügel bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Ebenen wahrzunehmen, ein Oben und Unten, Höhe und Tiefe. Sie regen zum Klettern an. Ein Hügel kann im Winter zum Rodeln benutzt werden. Auf dem anderen Berg ist eine Wasserpumpe installiert.. Staudämme und kleine Tümpel werden gebaut und wieder zugeschüttet.
|
Eine Hängebrücke mit Kletterstange zum Hinunterrutschen von einer Plattform bietet Möglichkeiten, den Gleichgewichtssinn zu schulen und die Geschicklichkeit zu trainieren.
| Eine Rutsche, ein Kletternetz aus Seilen, mehrere Spielhäuschen und Schaukeln sind fest installierte Geräte, die neben den beweglichen und veränderbaren Materialien auf dem Außengelände genutzt werden. Ein Fußballfeld wird hauptsächlich von Hort-Kindern in Anspruch genommen. Auf dem Außengelände sowie auch in den Innenräumen werden vielfältige soziale Erfahrungen gemacht, wenn es z.B. darum geht, zu zweit oder dritt auf Dreirädern zu fahren, abzugeben, zu teilen oder gemeinsam bewegliches Material an andere Orte zu tragen. In Rollenspielen werden Gräser und Blätter "gekocht", mit Sand und Wasser "Kuchen gebacken" u.s.w. |
![]() |
Die Interaktion mit anderen Kindern, aber auch Rückzugsmöglichkeiten sind gegeben. Gerade das ständige Zusammensein mit anderen Kindern im Gruppenraum weckt bei manchen Kindern das Bedürfnis, sich für eine Weile abzugrenzen und Ruhepole zu suchen. Die Kinder gehen bei fast jedem Wetter nach draußen, daher ist eine angemessene Kleidung wichtig.
![]() |
Bei Regen ergeben sich interessante Spielmöglichkeiten mit den entstandenen Pfützen und dem Matsch, der sich aus Sand und Wasser gebildet hat. Da Kinder Bewegung brauchen, sollen sie sich auch täglich draußen aufhalten können. |
Das Außengelände wird durch Arbeitsgemeinschaften, bestehend aus Kindern, Eltern und MitarbeiterInnen, gestaltet. Dies ist ein ständiger Prozess, bei dem immer wieder neue Aufgaben anfallen und Ideen verwirklicht werden können.
5. Die Innenräume (Der Raum als zusätzlicher "Erzieher")
Alle Gruppenräume haben große Fenster die zur vielfältigen Gestaltung auffordern und eine Verbindung von Innen und Außen herstellen.
In jedem Gruppenraum befinden sich Hochebenen, die als Puppen- oder Kuschelecke genutzt werden. Hier können Kinder sich zurückziehen, Rollenspiele inszenieren oder einfach nur ausruhen. Unter den Hochebenen befinden sich geschützte Räume, die Möglichkeiten zum Bauen bieten oder als Puppenecke dienen. Durch die zusätzlichen Ebenen werden auch hier neue Perspektiven eröffnet (im wahrsten Sinne des Wortes).
Zwischen den Gruppenräumen gibt es Schiebetüren, die bei Bedarf geöffnet werden können. Gruppenübergreifende Aktivitäten werden dadurch erleichtert. Das Spielmaterial ist so angeordnet, dass es für die Kinder leicht zugänglich ist. Kompliziertere Spiele und Materialien, die gezielt zum Einsatz kommen sollen, sind so untergebracht, dass sie mit Hilfe der Erwachsenen zu erreichen sind.
Zu jedem Gruppenraum gehört ein Flur mit Garderobe. Hier hat jedes Kind seinen Kleiderhaken mit seiner Kennzeichnung und ein entsprechendes Eigentumsfach. Der Flur wird häufig in die Spielfläche mit einbezogen.
Vom Flur führt eine Tür in den Waschraum, der mit zwei Toiletten und zwei Waschbecken ausgestattet ist.
![]() |
Von allen Gruppenräumen gelangt man in die große Halle. Sie dient als Treffpunkt für alle Kinder und Erwachsenen und bietet Raum, gemeinsame Feste zu feiern, gemeinsam zu singen und zu tanzen. Jeden Freitag treffen sich alle Kinder zum gemeinsamen Singen in der Halle. |
| Hier wird zu besonderen Anlässen ein gemeinsames Frühstücks-Buffet für alle Gruppen aufgebaut. Die Kinder bedienen sich selbständig. Es hat sich gezeigt, dass die meisten Kinder diese Aufgabe sehr souverän bewältigen können. | ![]() |
![]() |
Jede Gruppe nutzt die Halle für Bewegungsspiele und Tänze. Im angrenzenden Werkraum sind vielfältige Rhythmik-Materialien untergebracht. |
Der Eingangsbereich unserer Kita ist so gestaltet, dass Kinder beim Betreten des Hauses Spielgeräte vorfinden, die einen hohen Aufforderungscharakter haben und die Sinne schulen. Hier können sich die Kinder völlig selbständig beschäftigen. An einer Tast- und Fühlwand befinden unterschiedliche Materialien, wie Steine, Muscheln, Glasmurmeln, Stoffreste. Dazwischen sind kleine Spiegel geklebt, in denen sich die Kinder betrachten können. An der gegenüberliegenden Seite befinden sich bunte Fäden zum Zöpfe flechten. Zwei alte Turnschuhe fordern zum Schnürsenkelbinden auf. Ein Zerrspiegel lädt ein zum Grimassen-Machen und herumalbern. Im hinteren Teil des Eingangsbereiches befinden sich an den Wänden kleine Türen aus Holz, die beim Öffnen Überraschungen bereithalten.
Im Büro befinden sich kleine Spielzeuge, mit denen sich Kinder, die sich gerade hier aufhalten, beschäftigen können.
Jeder, der unser Haus betritt oder verlässt, wird von einem melodischen Klang begleitet, das beim Öffnen der Tür durch ein Glockenspiel erzeugt wird.
Sowohl Innen- und Außenräume haben einen hohen Aufforderungscharakter für vielfältige Spiele und Tätigkeiten, damit Kinder und Erwachsene sich hier wohl fühlen können. Sinnliche Erfahrungen und soziales Lernen, Bewegung und Ruhe sollen ermöglicht werden, um eine gesunde Entwicklung der Kinder zu fördern und zu unterstützen. Die Gestaltung von Räumen für Kinder unterstützt diesen Prozess und ist für uns von hoher Bedeutung.
6. Mischgruppen
In unserer Kindertagesstätte Leipzigerstr. werden die Kinder im Alter von 3-6 Jahren in Alters-Gemischten Gruppen aufgenommen.
Aufgrund der Altersunterschiede wird den Kindern ein reiches Erfahrungsfeld bereitgestellt, dass ihnen vielfältige Möglichkeiten gibt, soziale Beziehungen einzugehen. Durch die Akzeptanz des einzelnen Kindes und dessen individuellem Entwicklungsstand fällt es den Kindern untereinander leichter, ihre unterschiedlichen Kompetenzen, Fertigkeiten und Fähigkeiten als etwas Normales zu erleben und nicht als Schwäche oder Mangel.
Konkurrenz und Rivalität werden im sozialen Miteinander nicht mehr den Raum einnehmen, wenn andere Orientierungsmuster erlernt werden können, die auf Sensibilität und Verständnis im Zusammenleben mit "Schwächeren" fußen. Das gegenseitige Helfen, das Lernen der Kleinen von den Großen ( Lernen durch Nachahmung ) und somit größere Unabhängigkeit von der erwachsenen Bezugsperson kennzeichnen die Chancen einer Altersmischung.
Nicht nur Einzelkinder können in neue "Rollen" hineinwachsen, sondern auch Geschwisterkinder werden in diesem sozialen Gefüge neue / andere Positionen einnehmen können.
Alters-Gemischte Gruppen machen einen jährlichen Gruppenwechsel überflüssig. Die Kontinuität in den Gruppenbezügen bis zum Schuleintritt bleibt bestehen und ermöglicht eine langfristige Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern und PädagogInnen.
Ganzheitliches Lernen, das sich an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes orientiert, setzt eine differenzierte Gruppenpädagogik voraus.
Ein Öffnen der Gruppenstrukturen, gruppenübergreifende Aktivitäten und Projekte sollen helfen, den Kindern zu ermöglichen, ihre unterschiedlichsten Interessen und Bedürfnisse zu verwirklichen.
7. Der Hort
Unsere Einrichtung hat vier
Hortgruppen, davon drei im Horthaus Dresdenerstr. und eine Gruppe in den Räumlichkeiten
des LIS (Landesinstitut für Schule).
Die Gruppen bestehen jeweils aus zwanzig Kindern und einer Pädagogin.
In der Regel sind in allen Gruppen auch Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Für ihre Integration ins Gruppengeschehen erhalten sie individuelle Unterstützung
von einer Integrationsfachkraft.
Unsere Hortkinder sind seit
Sommer 2000 mit drei Institutionen konfrontiert; Schule, Verlässliche Grundschule
und Hort!
Für die Kinder bedeutet dies, dass sie sich täglich mit verschiedenen
Bezugspersonen und sozialen Gruppen auseinandersetzen müssen.
Dies ist eine hohe Anforderung an Kinder und Pädagoginnen! Wir versuchen
die Kinder "aufzufangen", ihnen eine Stütze zu sein und sie zu
begleiten.
Wie sich dies inhaltlich gestaltet, wollen wir im Folgenden erläutern:
|
Zusammenwirken von Freispiel und Angebotsstruktur Der Tagesablauf der
Kinder ist durch den Schulbesuch stark vorgegeben. Im Hinblick auf den Konsumgedanken erhält das Freispiel bei uns eine besondere Bedeutung: "Sind Angebote permanent da, so sind Kinder weniger selbst aktiv. Das Freispiel ist wie kein anderes geeignet Verantwortung und Selbständigkeit auszubilden." (Becker-Gebhard, Handbuch der Hortpädagogik) |
|
| Unsere Angebote werden überwiegend gruppenübergreifend geplant und gestaltet. Die Kinder sind an der Entwicklung von Regeln und der Lösung von Konflikten beteiligt. |
Rituale und Gemeinschaftserlebnisse Innerhalb
eines komplexen Tagesablaufes stellen Rituale Orientierungshilfen für
die Kinder dar.
Außerdem bieten wir den Kindern Raum und Möglichkeit ihre Hausaufgaben im Hort zu erledigen. |
Innerhalb des Hortjahres haben bestimmte Gemeinschaftserlebnisse einen wichtigen Platz:
Unseren Arbeitsschwerpunkt
sehen wir darin, dass Kinder Sozialverhalten lernen und damit Verantwortung
für sich selbst und andere zu übernehmen.
siehe auch:
| Hortgruppen | |
| Tagesablauf im Hort |
8.
Anerkannter Bewegungskindergarten
- Bewegung und Entwicklung -
Unsere Kindertagesstätte
befindet sich in einem dicht besiedelten Stadtteil mit wenigen Freiflächen
zum Spielen und nur einigen unzureichend ausgestatteten öffentlichen Spielplätzen,
welche die Kinder in den meisten Fällen auch nur in Begleitung ihrer Eltern
aufsuchen können, wenn sie noch im Vorschulalter sind. Trotz der Nähe
zum Bürgerpark gibt es kaum Bewegungsräume zum spontanen Spielen.
Bedingt durch enge Wohnverhältnisse, zuviel Video- und Fernsehkonsum kann
dies zu Bewegungsmängel führen und somit zu erheblichen Störungen
im gesundheitlichen und kognitiven Bereich.
Wie wichtig ausreichende Bewegungserfahrungen für die Gesamtentwicklung
von Kindern sind, zeigen unterschiedliche wissenschaftliche Untersuchungen.
Lernen Kinder von Anfang an durch vielfältige Bewegungsanreize ihren Körper
zu beherrschen passieren auch weniger Unfälle durch Bewegung. In dem Buch
„Weniger Unfälle durch Bewegung“ (Torsten Kunz, Verlag Karl
Hoffmann) werden verschiedene Untersuchungen zitiert, die einen Zusammenhang
zwischen Motorischer- und Intelligenzentwicklung aufzeigen, aber ebenso wie
durch verschiedene Bewegungsangebote die psychische Entwicklung positiv beeinflusst
wird, z.B. Selbständigkeit, Selbstbewusstsein, Beziehung zu anderen, u.ä.
Dr. Wolf Rieh (Facharzt für innere Medizin, Nephrologie und Sportmedizin)
stellt fest: „Körperlich aktive Kinder haben durchschnittlich bessere
Noten, das ist statistisch belegt. Durch körperliches Training, insbesondere
im koordinativen Bereich werden im Hirn mehr Verknüpfungen gebildet. Dadurch
laufen Denkprozesse schneller ab...“ (Zitat vom 02.02.03 "Weser Report").
Die Entwicklung des Gleichgewichtssinnes und der Körperwahrnehmung, das
Begreifen und Erleben mit allen Sinnen geschieht durch vielfältige Bewegungsanreize.
Die Sprachentwicklung ist eng verknüpft mit der motorischen Entwicklung.
Unzureichende motorische Erfahrungen wirken sich auch im Wahrnehmungsbereich
(sensumotorische Entwicklung) aus, d.h. z.B., dass Situationen im Straßenverkehr
nicht richtig wahrgenommen werden. Diese Erkenntnisse bestätigen uns darin,
der motorischen Entwicklung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Aus den oben genannten Gründen bieten wir Kindern in verschiedenen Situationen
und auf unterschiedliche Art Bewegungsräume und Bewegungsanreize. Sowohl
im freien Spiel als auch angeleitet finden täglich Bewegungsangebote statt:
|
||
|
||
|
||
|
||
|
||
|
![]() |
Die meisten der hier aufgeführten Bewegungsangebote sind fest im Tagesablauf verankert. Zusätzlich können Kinder neben den festen Zeiten auch zu anderen Zeiten ihrem Bewegungsbedürfnis nachkommen. Wir schaffen dazu so oft wie möglich die Voraussetzungen.
Zwei unserer Kolleginnen haben eine Ausbildung zur Übungsleiterin und führen in ihrer Gruppe viermal die Woche verschiedenste Bewegungsangebote durch. Gruppenübergreifend bieten sie für alle Kinder in der Halle verschiedene motorische Aktivitäten an. Außerdem geben sie ihre Kompetenz im Bereich der Bewegungsangebote für Kinder an die KollegInnen weiter, so dass alle Gruppen profitieren können.
Wir knüpfen an die spontane Bewegungslust der Kinder an und fördern diese durch oben genannte Aktivitäten. Freude an der Bewegung setzt lebensbejahende Impulse frei, macht Kinder selbstbewusst und fördert ihre Selbständigkeit. Wir unterstützen sie hierbei auf vielfältige Weise und tragen somit zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung bei.
Seit
März 2004 ist unsere Kita ein mit einem Zertifikat ausgestatteter
„Anerkannter Bewegungskindergarten“.
9. Projektarbeit
Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Interessen und Vorlieben die Kinder haben und diese aufzugreifen, denn Kinder lernen am besten, wenn Ihr Interesse und ihre Aufmerksamkeit geweckt sind. So werden Projekte entwickelt, die einen aktuellen Anlass zum Hintergrund haben.
Damit alle Kinder am gemeinsamen Gegenstand lernen können, ist auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes Rücksicht zu nehmen. Dies erfordert eine dem Entwicklungsstand gemäße Aufbereitung der Aktivitäten. Projekte müssen inhaltlich und thematisch für die Kinder einen Bezug zu ihrer augenblicklichen Befindlichkeit herstellen und für sie wichtig und von großem Interesse sein.
|
|
Im Unterschied zur Informations- und Wissensvermittlung, die im Alltag spontan auf Fragen der Kinder stattfindet, werden in Projekten die Inhalte umfassender, ausführlicher und unter den verschiedensten Aspekten behandelt. Wir setzen uns mit dem Thema entsprechend auseinander, um den Gegenstand des Interesses allseitig vermitteln zu können. Ein Projekt kann sich über eine bis mehrere Wochen, aber auch Monate erstrecken. Maßgeblich ist, wie umfassend und vielfältig das Thema aufbereitet ist und wie groß das Interesse der Kinder ist. |
Kinder erlernen Tätigkeiten wie Ausschneiden, Kleben, Malen im Projekt nicht isoliert als "Übungsprogramm" oder "Beschäftigung", sondern in der handlungsorientierten Auseinandersetzung mit dem Projektthema. Hieraus ergibt sich, dass die verschiedensten Tätigkeiten möglich oder erforderlich sind, um den Gegenstand des Projektes in all seinen Facetten zu erforschen und zu begreifen.
Wichtig ist, dass die Wahrnehmungstätigkeit der Kinder angeregt wird, d.h. dass Wissensaneignung mit allen Sinnen geschieht und so im wahrsten Sinne des Wortes " ( be- ) greifbar" wird...
|
Projekte können breiter und vielseitiger angelegt werden, wenn sie gruppenübergreifend stattfinden und jede Pädagogin/jeder Pädagoge die Möglichkeit hat, ihre/seine Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen. Je mehr Ideen in ein Projekt einfließen, desto differenzierter können auch bestimmte Inhalte vermittelt werden, die dem individuellen Entwicklungsstand der Kinder entsprechen. Wir müssen als PädagogIn kein Allroundtalent sein, sondern alle profitieren von den verschiedenen Fähigkeiten, die im Team vorhanden sind. |
|
Auch Eltern werden in unterschiedlicher Form an den Projekten beteiligt. So können sie zu speziellen Themen ihre Kompetenzen und Erfahrungen einbringen. Dies kann Unterstützung durch Material sein, aber auch die Mithilfe bei der Gestaltung von Aktivitäten oder die Begleitung der Gruppe bei Ausflügen etc.
Lern-Orte außerhalb der Kita (Bürgerpark, Wochenmarkt, Stadtteilerkundung, Fahrten mit Bahn und Bus) sind wichtige Voraussetzungen dafür, die Lebens- und Erfahrungsräume der Kinder zu erweitern.
Projekte bereiten auf große Ereignisse vor, so z.B. auf die Ausreise für mehrere Tage auf dem Bauernhof oder ins Schullandheim, auf eine Übernachtung in der Kita und natürlich auch auf gemeinsame Feste.
Durch die gemeinsamen Projektaktivitäten von älteren und jüngeren Kindern, von Mädchen und Jungen wird den Kindern ein Interaktionsfeld bereitgestellt, das ihnen die Möglichkeit gibt, ihr soziales Handeln zu erproben, zu überprüfen und ihre soziale Kompetenz zu erweitern. Dadurch, dass alle Kinder mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen zwar am gemeinsamen Projektthema arbeiten, aber dabei nicht das Gleiche tun, erleben sich Kinder nicht als defizitär, sondern als aktiv Handelnde mit den ihnen zur Verfügung stehenden individuellen Ressourcen und Kompetenzen.
![]() |
Projekte lassen auch Raum auf situative Anlässe zu reagieren, die eine hohe Aktualität haben. Sie ermöglichen didaktische Schleifen, Exkurse,... Sie zeichnen sich also auch dadurch aus, offene Strukturen zuzulassen, um spontane Herangehensweisen, ein Erforschen, Entdecken und Experimentieren nicht nur zu ermöglichen, sondern ausdrücklich dazu aufzufordern. |
| Piraten
- Projekt |
Eine umfassende, "tiefe" Erschließung des Themas birgt die Chance in sich, die Kinder zum allseitigen Handeln zu motivieren und ihre Interessen und Neigungen durch verschiedenste Aktivitäten in ein Projekt einzubringen.
"Das Kind
ist von Natur aus neugierig. Wir Erwachsenen müssen uns selbst neugierig
machen auf die Neugier der Kinder."
Dr. Malaguzzi,
Leiter des Pädagogischen Zentrums in Reggio Emilia (aus "Dokumentation
der Ausstellung und Fachtagung Reggio")
10. Die Bedeutung des freien Spiels
Das freie Spiel gibt Kindern die Möglichkeit, sich spielerisch zu erproben und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.
Sie lernen abzugeben, Kompromisse einzugehen, sich Konflikten zu stellen und diese selber zu lösen. Im freien Spiel wählen sie ihre Spielpartner und das Spielmaterial nach ihren Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten. Es entstehen Spielgruppen und neue Freundschaften. Die "Funktionsecken" (Bauecke, Puppenecke...) schaffen die Möglichkeit, sich kreativ und phantasievoll einzubringen.
Die Puppenecke lädt zum Rollenspiel ein. Hier können sich die Kinder verkleiden und in verschiedene Rollen schlüpfen. Sie haben die Möglichkeit, Erlebtes zu verarbeiten, indem sie es nachspielen. Die Erwachsenenwelt wird ein Stück weit nachgeahmt (z.B. Mutter-Kind-Rollenspiele) und dadurch für die Kinder verständlicher.
Hat das Kind das Bedürfnis nach Ruhe, kann es sich alleine oder mit anderen Kindern in die "Kuschelecke" zurückziehen, um ein Bilderbuch zu betrachten oder einfach nur, um sich mit dem Freund/der Freundin "auszutauschen".
Das freie Spiel soll die Kinder zur Eigeninitiative anregen und zum aktiven Handeln auffordern. Hier haben sie die Möglichkeit, Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten einzuüben, auszuprobieren und mit anderen zu überprüfen.
Selbermachen schafft Selbstvertrauen!
Die Öffnung der Gruppen bietet Kindern die Möglichkeit, neben der Gruppenleitung mit anderen Bezugspersonen Beziehungen einzugehen. Das Kind ist nicht nur auf eine bestimmte Pädagogin/Pädagogen bzw. Spiel-Freund/in fixiert, sondern kann vielfältige Sozialkontakte eingehen.
Während des freien Spiels haben die PädagogInnen verstärkt die Möglichkeit, Interaktionsprozesse zu beobachten, Stärken und Schwächen der Kinder zu erkennen, gruppendynamische Entwicklungen einzuschätzen und ihre Erkenntnisse in die zukünftigen pädagogischen Planungen einfließen zu lassen.
11. Der Morgen- und Abschlußkreis
Der Morgen- und Abschlußkreis nimmt in der Strukturierung des Gruppenalltags einen festen Platz ein.
Lieder, kleine Spiele und Reime sind ritualisierte Formen in der Gestaltung, die den Kindern Orientierung auf den Tag geben sollen.
Die Kommunikation, das Zuhören und Reden, das gemeinsame Tun sensibilisiert die Fremd- und Selbstwahrnehmung der Kinder und gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Wertschätzung.
![]() |
Die Kinder erzählen z.B. vom Wochenende, von Ereignissen, die sie gerade beschäftigen. Es werden Projektaktivitäten besprochen, Wünsche und Ideen der Kinder werden im Kreis thematisiert. Regeln werden besprochen und Aufgaben verteilt. Durch diese gemeinsamen Aktivitäten wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, sich auch als Gruppe wahrzunehmen (Wir-Gefühl). Jedes einzelne Kind kann sich im Kreis nach seinem Entwicklungsstand und seinen Fähigkeiten aktiv am Geschehen beteiligen. |
Die Erweiterung der kommunikativen
und verbalen Kompetenzen ist aber nur ein Aspekt. Handlungsorientiertes Lernen
erfordert auch im Kreis die Möglichkeit der Einbeziehung aller Sinne. Eine
abwechslungsreiche, vielfältige Gestaltung des Morgen- und Abschlußkreises ist von daher erforderlich.
Im Abschlußkreis wird reflektiert, welche besonderen Ereignisse am Tag für die Gruppe oder für einzelne Kinder stattgefunden haben, es wird vorgelesen und das Abschlußlied gesungen. Kinder, die um 14 Uhr abgeholt werden, werden von ihren Eltern in Empfang genommen. Die anderen Kinder gehen bis 16:00 Uhr in die Nachmittagsgruppe.
Auch in der Strukturierung des Hortalltages hat das gemeinsame Treffen der Kinder einen festen Platz. In der Sitzecke werden mit den Kindern Verantwortlichkeiten abgesprochen, Aktivitäten geplant und es wird eine Orientierung auf den Tag gegeben. Für viele Kinder stellt diese Versammlung einen Ruhepol dar, einen Ort der Besinnung. Oft haben die Kinder im Hortalter bereits die Kompetenz, diese Gesprächsrunden selbständig zu leiten und durchzuführen.
12. Regeln in der Kita
Regeln sollen eine Hilfe sein, das Gruppenleben zu strukturieren und zur Orientierung der Kinder beitragen.
Regeln müssen transparent sein. Die Sinnhaftigkeit muss in der Praxis überprüft werden. Regeln sind also keine starren Vorgaben sondern veränderbar.
Wir haben folgende Grundregeln formuliert, die für uns von besonderer Bedeutung und von Kindern und MitarbeiterInnen einzuhalten sind:
Physische und psychische Gewalt wird als Mittel der Konfliktlösung oder zur Durchsetzung von Interessen nicht toleriert. Die Kinder sollen lernen, andere Strategien der Konfliktregulierung zu finden.
Eine Begrüßung und eine Verabschiedung des Kindes bei der Gruppenleitung ist selbstverständlich. Nicht nur aus Gründen der Aufsichtspflicht legen wir hierauf Wert, sondern die Zuwendung in dieser Situation ist ein wichtiges Merkmal in der positiven Beziehung zwischen uns und den Kindern.
Ein sorgfältiger und sachgerechter Umgang mit Materialien und Räumlichkeiten ist eine weitere Grundregel in unserer Kita.
13.
Ernährung und Hauswirtschaft |
Auch in unserem Hause wird, wie in fast allen städtischen Kitas eine sogenannte Mischkost angeboten. Zum Teil werden tiefgefrorene Lebensmittel und Gerichte angeboten, zum anderen wird das Mittagessen frisch zubereitet. Ein mit überwiegend frisch zubereiteten Lebensmitteln fertiggestelltes Mittagessen sorgt für eine ausgewogene Ernährung.
Das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin ( BIPS ) arbeitet eng mit dem Amt für Soziale Dienste zusammen, bietet für die Beschäftigten im Küchenbereich Fortbildungen an und bringt regelmäßig Informationsbriefe zum Thema Ernährung heraus, die zu aktuellen Fragen Stellung beziehen, wie z. B. genmanipulierte Lebensmittel, BSE, Vorzugsmilch, etc... Diese Infos hängen im Eingangsbereich unserer Kita aus.
|
Ein Kochbuch mit Rezepten städtischer Kindertagesheime zeigt die Vielfalt der Gerichte, die in unseren Einrichtungen angeboten werden. Wir haben uns in unserer Kita darauf eingestellt, kein Rindfleisch und selten Schweinefleisch zu verwenden. Vegetarische Kost, zum Teil aus Sojaprodukten (mit einer Garantie, dass sie nicht aus genmanipuliertem Anbau stammt), Vollwertkostanteile und Geflügelprodukte bestimmen den Speiseplan. |
Unsere Kita ist auf unterschiedliche Weise im Stadtteil eingebunden, unter anderem auch dadurch, dass Lebensmittel bei Findorffer Geschäftsleuten gekauft werden, so beispielsweise Gemüse und Obst auf dem Findorffer Wochenmarkt, Fladenbrot beim türkischen Händler etc...
Für alle ersichtlich, wird der Speiseplan für die Woche ausgehängt und von Eltern und insbesondere von den Kindern aufmerksam wahrgenommen.
|
|
Gesunde und abwechslungsreiche Ernährung schmackhaft zuzubereiten, gehört zu unseren Aufgaben. Essen soll Spaß machen und ein sinnliches Erlebnis sein! |
Eine ruhige Atmosphäre beim Mittagessen, ohne Hast und Hektik, die Möglichkeit, sich selbst zu versorgen / bedienen, stellt ein für Kinder wichtiges pädagogisches Lernfeld dar. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder in der Gemeinschaft Nahrungsmittel zu sich nehmen, die sie Zuhause verweigern. Über das gemeinsame Mittagessen werden die Kinder an unbekannte Mahlzeiten herangeführt und erhalten eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit den entsprechenden lebenswichtigen Stoffen, die für ein gesundes Wachstum notwendig sind. Sie haben Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und wissen, dass sie dort immer Ansprechpartnerinnen finden. Sie können dort ihre Wünsche äußern und ihr "Wunschessen" findet sich auch im Speiseplan wieder. |
![]() |
Die Nahrungszubereitung wird von den Kindern miterlebt. Sie haben die Möglichkeit bei der Verarbeitung der Lebensmittel zuzusehen und gewinnen Einblick in verschiedene Arbeitszusammenhänge. Eine "Fremdverpflegung" verschließt sich diesen wichtigen Erfahrungsräumen!
![]()
Die Kita wird von festangestellten Raumpflegerinnen in der Zeit von 6.30 Uhr bis 10.30 Uhr gereinigt.
Die Raumpflegerinnen sind den Kindern vertraut. Die Kinder können sich ein Bild machen von dieser Arbeitswirklichkeit und entwickeln über das freiwillige Mithelfen Verantwortlichkeiten für die Nutzung der Kita-Räume.
Die Mitarbeiterinnen des Hauswirtschaftsbereiches sind ein Teil des Teams. Sie sind insbesondere bei gruppenübergreifenden Aktivitäten der Kita über ihre Funktion hinaus in die pädagogische Arbeit unseres Hauses eingebunden.